Die richtigen Bilder für mein Budget

Wer gar kein Budget hat, muss wohl oder übel auf kostenlose Bilder zurückgreifen. In manchen Fällen kann das durchaus sinnvoll sein. Beispielsweise wenn nur ein paar Travel-Motive für die Bebilderung eines Reiseartikels benötigt werden. Viele Amateurfotografen stellen ihre Bilder über Portale wie Flickr oder Wikimedia zur freien Verwendung bereit. Aber Vorsicht, auch hier gibt es bestimmte Dinge zu beachten, denn diese Bilder unterliegen in der Regel einer Creative-Commons-Lizenz (CC), und die kann verschieden ausgestaltet sein. Manche Urheber möchten bei einer Verwendung zwingend genannt werden, andere beschränken die Nutzung auf nicht-kommerzielle Verwendungen, andere lassen dies zu, möchten aber nicht, dass das Bild verändert wird. Wenn Rechtssicherheit Priorität hat, kommt man hier also ohne Vorwissen nicht weiter. Wer historisches Bildmaterial benötigt, kann mit den richtigen Kenntnissen ebenfalls an kostenlose Motive gelangen. Bei geistigem Eigentum gibt es bekanntlich eine Regelschutzfrist (in der EU von 70 Jahren nach Tod des Urhebers). Nach Ablauf dieser Frist können die entsprechenden Inhalte frei verwendet werden. Man spricht in diesem Zusammenhang von Bildern, die der Public Domain zugehören (Vorsicht: die deutsche "Gemeinfreiheit" ist etwas anders gefasst). Auch solche Bilder findet Ihr bei Wikimedia und Flickr, aber z.B. auch bei archive.org.

 

Ist das Budget niedrig, macht es durchaus Sinn, auf Microstock-Bilder zurückzugreifen. Im Falle von Freistellern oder Travel-Motiven steht der Microstock-Sektor den herkömmlichen Bildagenturen eigentlich in nichts nach. Die Spreu trennt sich erst dann vom Weizen, wenn es zu aufwändigen People-Produktionen kommt. Gute Models haben ihren Preis. Das Styling und die getragene Mode müssen zeitgemäß sein, was stete Neuproduktionen erfordert. Und Rechtssicherheit gibt es natürlich auch nicht zum Nulltarif. Schließlich müssen Model- und Property-Releases verwaltet und Verwendungssperren eingerichtet werden. Letzteres wird von den Microstock-Agenturen auch geleistet. Die Releases prüft dort allerdings kein menschliches Auge mehr, denn die kostensenkende Devise lautet Automatisierung.

Natürlich kann man auch Micro- und Macrostock kombinieren. Wer von Euch auf eine einheitliche Bildsprache Wert legt, wird allerdings davon ausgehen müssen, dass sich auf diesem Weg keine hundertprozentige Kohärenz herstellen lässt. Ja, wenn man auf einen stilistischen roten Faden setzt, kann es sogar hilfreich sein, sich nicht nur auf eine Bildagentur, sondern auf ausgewählte Fotografen zu beschränken. Außerdem ist es kein Geheimnis, dass wirklich schöne Gesichter im Microstock-Bereich nur für kurze Zeit unverbraucht sind. Denn gute People-Bilder verkaufen sich dort bekanntlich tausendfach. Wer ein relativ hohes Budget hat, sollte es tunlichst vermeiden, an den falschen Stellen zu sparen. Gerade bei hohen Auflagen oder Webseiten, die täglich zigtausendfach abgerufen werden, ist Rechtssicherheit das A und O. Und für den Auf- oder Ausbau einer Corporate Identity wäre es nicht gerade förderlich, wenn andere Firmen dieselben Motive auch schon verwendeten. Gerade bei größeren Unternehmen, die überregional agieren, könnte das unangebracht, wenn nicht sogar peinlich wirken.

Wir von der Strandperle haben uns das Ziel gesetzt, solche Unfälle zu verhindern. Wir lassen Euch nicht mit halbgaren Readme-Texten im Lizenzdschungel zurück, sondern schätzen den persönlichen Kontakt. Unsere Bildrecherche ist darauf ausgerichtet, Euren individuellen Anforderungen im höchsten Maße gerecht zu werden. Probiert es aus. Wir freuen uns auf Euer Feedback.